noch mehr qualitätsjournalismus

nachdem ich vor einer weile dargestellt habe, wie die freundin altbekannte inhalte aufwertet, kommt hier ein weiteres beispiel für „originellen“ journalismus: bei stefan niggemeier lernen wir am beispiel kompentenzteam, warum alle zeitungen dasselbe schreiben.

ein einmal formulierter sachverhalt lässt sich wohl nur schwer mit anderen worten umschreiben. anscheinend besteht journalistische arbeit nur darin, agenturmeldungen abzuschreiben. das ist nicht gerade kreativ, demokratisch, das wird nicht sehr der vierten gewalt gerecht. es sei denn, man ist der macker, der bei der agentur arbeitet!

1 Antwort zu „noch mehr qualitätsjournalismus“


  1. 1 Tom 13. August. 2009 um 10:25

    Es gibt dafür noch einen anderen Grund und der wird sich in nächster Zeit noch verstärken. Die Werbeeinnahmen der Verlage gehen immer mehr zurück – also muss man sparen, wo – natürlich beim Personal – also werden die Redaktionen für mehrere Zeitungen/Zeitschriften eines Verlages zusammengelegt und eine Redaktion produziert dann für mehrere Objekte. Was herauskommt ist doch eigentlich klar – ein „Einheitsbrei“ der mit richtigem Journalismus nicht mehr viel zu tun hat. Das schlimmste aber ist, dass der Verbraucher vor allem im Bereich „Yellowpress“ dies gar nicht bemerkt und nach wie vor mehrere Titel kauft, in denen im Prinzip überall das gleiche steht. Aber hier wird ein Sprichwort umgesetzt: „Die Wiederholung ist die Mutter der Weisheit.“ (aus Russland!)! Und Sprichwörter sind Volksweisheit!


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