because you’re unforgiven too

„weil  man auch dir nicht vergibt“

(aus: the unforgiven)


aus der kategorie bescheuerte begründungen:

sagt james hetfield, sänger der metalband metallica, auf die frage, wie er denn finde, dass die musik seiner band zum foltern der gefangenen in guantanamo eingesetzt wird:

„Wir haben unsere Eltern, unsere Ehefrauen, die Menschen, die wir lieben, schon immer mit dieser Musik bestraft. Warum sollte es den Irakern anders gehen?“, sagte er. „Ein Teil von mir ist sogar stolz. Hey, sie haben Metallica ausgewählt!“

Man bemerke die bezeichung „die iraker“ für die insassen des gefängnis auf guantanamo bay und frage sich, ob hetfield trotz seines stolzes auch in diesem fall wert darauf gelegt hat, dass die folterknechte auch ordnungsgemäß seine lizenzgebühren abgerechnet haben..

und wie passt eigentlich diese, in bezug auf den rechtstreit mit napster bezogene, aussage des schlagzeugers von metallica, lars ullrich, dazu?

„Es kränkt uns zu wissen das unser Gut mehr wie eine Massenware und weniger als die Kunst die es eigentlich ist, behandelt wird…“

kann man etwa hoffen, dass die zwei wenigsten beim thema folter nicht derselben meinung sind?

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Veröffentlicht am 21. Januar. 2010 in bescheuerte begründungen und mit , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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