Archiv der Kategorie: wer braucht weblogs

meine 2011er Blogstatistik

Hallo liebe Leser,

ihr seit auf I have recently become happy and I find it over-rated. Die automatisch von wordpress erstellte Statistik 2011 des Blog sieht nicht gerade rosig aus. Aber weils so schön gemacht ist: schaut euch die Verpackung an, und nehmt den Inhalt nicht zu kritisch:

Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.

Hier ist eine Zusammenfassung:

Eine Cable Car in San Francisco faßt 60 Personen. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 1.300 mal besucht. Eine Cable Car würde etwa 22 Fahrten benötigen um alle Besucher dieses Blogs zu transportieren.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Advertisements

ich schreib jetzt auch auf twatter

Hi fans,
eurem beliebtesten blog, I have recently become happy and I find it over-rated, könnt ihr jetzt auch auf dem brandneuen micro-blogging-dienst Twatter folgen.

lest als erste die brillianten neuen einträge aus der welt der schönen und reichen: robbie williams, victoria beckham, jörg palawer.. wer ist der wanker? wer ist der doofkopf, wer ist die twat?

findet es heraus. jetzt auf twatter.go/1tba

lg,

tba

doofe modeblogs

mode ist die überwindung der eigenen schamgrenzen für eine saison.

und  dann gibt es danach die breittretung dessen in zweierlei art von blogs:

einmal gibt es da die leute, die klamotten, die sie sich neu gekauft haben, fotografieren und im blog veröffentlichen. das können nur menschen sein, die nicht im modebusiness arbeiten, aber gerne etwas damit zu tun haben würden. im wahren leben bleibt ihnen die anerkennung der kollegen und freunde versagt, die nicht jedes mal angerannt kommen und jubeln „was fürn süßes top“ oder „boah sind das geile schuhe“. also kleistern sie das web mit bildern zu, in der hoffnung  das sich irgendwann eine dahergelaufene aus nem dorf in buxtehude findet, wo es sowas nicht gibt, und die der blogschreiberin dann einen „tollen stil“ attestiert.

noch schlimmer aber sind die modeblogs die sich der „straße“ verschrien haben, ein genre, das inzwischen so populär ist, dass es schon in jeder kaufhauszeitschrift erwähnt wird. hier spielen sich gelangweilte menschen mit tagesfreizeit (nix für leute, die 8-10 stunden in büro/laden/werkstatt sind) als trendscouts auf und fotografieren aufgetakelte leute auf der straße. unter dem deckmantel der kunst („ich fotografiere mit der und der kamera“) versucht auf diese weise eine gruppe von menschen, die ihren modegeschmack als elitär empfinden, anderen zu zeigen wie man sich zu kleiden hat. schlimm ist daran, dass sich diese blogger nicht selbst präsentieren, sondern auch noch als richter über die kleidung anderer firmieren. wer einen anderen stil trägt, oder wem klamotten schlicht egal sind, ist unwürdig. die abfotografierten posen gern, man fühlt sich ja geschmeichelt, bekommt man doch den „tollen stil“ attestiert, auf den die blogger der ersten kategorie so scharf sind.