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Spam-Mail des Tages

Aus der Spam-Mail des Tages:

Hallo!

Auf meinem Schreibtisch liegt gerade eine mächtige Waffe zur Verführung von Frauen.

Es ist ein besonderes digitales Handbuch, das ich ausgedruckt habe.

 

ausgedruckt… Muharharhar!

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The Oscar’s Nach-schauen – Fehlanzeige

Foto von SynergyByDesign auf flickr.com unter by-nc-sa 2.0

Foto von der zuckersüßen Adele von SynergyByDesign auf flickr.com unter by-nc-sa 2.0

Was die Welt speziell am heutigen Tage nicht braucht, sind Leute, die ihre erbärmlichen Videos von ihrer furzenden Oma, ihre Autowerbungsfirma oder sich selbst beim Schminken/Singen/Posen vor der Webcam bei youtube hochladen, und als Videonamen Adele Skyfall live Oscars 2013 ranschreiben, auf der Jagd nach ein paar jämmerlichen zusätzlichen Klicks. Und dabei wahrscheinlich denken, sie wären als Einziger so genial, auf diesen Trick zu kommen. Die Ergebnislisten sind voll damit, und wenn ihr’s nicht auf die erste Seite geschafft habt, bringt euch die Aktion nix. Fail!

Und wo wir grad dabei sind. Es heißt Internet. Internet. Das kommt von international. World Wide Web. Nicht leider-befinden-sie-sich-außerhalb-des-Territoriums-der-Vereinigten-Staaten-und-sind-daher-nicht-berechtigt-dieses-Video-zu-sehen Web. Vielleicht muss ich mal auf der Seite von ProSieben gucken?

 

Lesen Sie die Bild, Madam?

Udo Vetter berichtet im Law Blog über eine Werbeaktion der Bild-Zeitung zu ihrem 60. Geburtstag. Am 23.06.2012 soll die aktuelle Ausgabe der Zeitung in jedem Briefkasten Deutschlands landen – in jedem. Gezielt will man sich, so Vetter, über Aufkleber á la „Keine Werbung einwerfen“ hinwegsetzen. Und dann berichtet er darüber, wie er mit einem im Vorfeld – natürlich juristisch wasserdicht – formulierten Schreiben seinen Briefkasten zum Gallischen Dorf machen will.

Heiß her geht es in den Kommentaren. Absolut lesenswert sind die kreativen Vorschläge zur Bild-Boykottierung und Entsorgung. Wer möchte, kann ein Ratespiel daraus machen, welche der „Was regt ihr euch eigentlich so auf, es gibt Wichtigeres!“-Kommentare von Mitarbeitern des Axel-Springer-Verlags stammen könnten – denn Vetter erweckt den Anschein, als gebe es solche.

Für mich sieht das nach dem Anfang einer großen Internetkampagne aus, das Thema ist absolut Meme-fähig. Ich freue mich schon auf lolcats-in-Briefkästen-Bildern, Anti-Bild-Schäublonen, das Video-Turtorial „Wir basteln uns einen Spam-Kasten!“ und ein Exklusiv-Interview mit Markus Beckedahl im ARD-Brennpunkt. Und vielleicht schaffen wir es bis dahin ja tatsächlich, eine Methode zu finden, die vor Gratiseinwurf schützt – wirksam!

werbephilosophieren II – nervigererererererererer

wenig finde ich im moment so penetrant wie den mit paypal-werbung vollgekleisterten bahnsteig der u2 am alexanderplatz. auf jedem hintergleisplakat, von jeder stützsäule sowie von diversen fußmatten schreit mich weiße schrift auf blauem grund an. dabei haben gefühlte 20 verschiedene werbesprüche immer die gleiche aussage: paypal ist sicherererer(erererer). dabei muss man erstmal so dreist/faul/die leute für so dumm haltend sein, dass man denkt, man kann auf jedem plakat den selben witz bringen – eben den mit den vielen er. paypal sei eben sicherererer heißt es. sicherer als was? sicherererer als der tüv steht auf einem werbeplakat. da kann man ja nur hoffen, dass damit nicht das tüv-siegel gemeint ist, dass zum beispiel dem portal schülervz hohe sicherheitsstandards bescheinigt. mit der sicherheit ist esdort nämlich nicht so weit her, wie wir diese woche erneut lernen mussten.

der gemeine internetsurfer kennt paypal wohl am ehesten als zahlungsmethode bei ebay. dort stellt paypal den anspruch, das geld der käufer treuhänderisch zu verwalten, bis dieser seinen artikel erhalten hat.es sei also so eine art schutz vor betrügerischen verkäufern, die verkaufte artikel nicht verschicken. ich will gar nicht leugnen, dass es sowas nicht gibt. für mich selbst muss ich aber sagen, dass sich dieses problem bisher noch nicht gestellt hat. ich kaufe und verkaufe bei ebay seit nunmehr über acht jahren mehr oder weniger regelmäßig. genervt bin ich bei ebay relativ häufig, aber nicht erhaltene ware war noch nie ein problem. eher hat man es mit leuten zu tun, die sachen ersteigern und dann nicht bezahlen. da kann auch paypal nicht vor schützen, und auch ebay selbst unternimmt nichts dagegen. es bleibt für mich als verkäufer nur eine möglichkeit, dagegen vorzugehen. ich muss bei ebay einen „fall öffnen“ und dann abwarten, ob das geld doch noch kommt. tut es das nicht, passiert nichts, außer dass ich die verkaufsprovision zurück bekomme. dann muss ich den artikel neu einstellen, ob ich ihn wieder verkaufe und wenn ja, für welchen betrag, ist unklar. bezahlt der käufer doch noch verspätet, kann ich ihn noch nicht mal als „neutral“ bewerten. ebay lässt für verkäufer nur die bewertungsmöglichkeit „positiv“ zu. wenns probleme gab, müssen die dann im bewertungstext in 80 zeichen dargelegt werden und das wars. deshalb kleiner tipp am rande: vorm kaufen immer schön die bewertungen lesen, auch wenn erstmal alle positiv erscheinen. der teufel steckt manchmal im detail.

wäre ich eine große handelskette, wäre es mir wohl egal, wieviel stress der käufer gemacht hat. für mich zählte nur der gewinn, und ich könnte hoffen, dass der käufer sich beim nächsten mal wieder für meinen laden entscheidet. als privathändler bei ebay sehe ich das aber etwas anderes. da will ich qualität statt quantität. ich möchte zufriedene kunden, die den wert meiner ware zu schätzen wissen und mit denen es angenehm ist, geschäfte zu machen. das ganze ist ein hobby, und ein solches sollte vor allem spass machen. oder anders gesagt: ich will geld für mein zeugs, und ich möchte, dass der käufer sich drüber freut. wenn das nicht klappt, kann ich nur den nickname aus meinem käuferkreis ausschließen. (wenn der käufer sich unter anderem namen neu anmeldet, beginnt das spiel von neuem.) das finde ich eher unsicher.paypals aggressive werbung (und wer sie in besagter räumlichkeit gesehen hat, versteht sicher, dass ich das aggressiv finde) macht mich da nur wütend.

sicher hat paypal auch gute seiten. man kann damit beispielsweise kostenfrei geld ins ausland überweisen, auch in länder, die nicht zur eurozone gehören. das ist praktisch, wenn man mal bei ebay.co.uk oder ebay.com einkauft. oder für leute aus dem ausland, die bei deutschen händlern einkaufen. innerhalb deutschlands ist eine überweisung besser, den mit paypal entstehen dem empfänger der zahlung (also dem ebay-verkäufer) unnötige kosten – dei man mit einer einfachen überweisung vermeiden kann. umso schlimmer, das ebay mitglieder, die weniger als 50 bewertungen haben, zwingt, paypal als zahlungsmethode anzugeben. angeblich geschieht das eben aus dem grund, um den sich der irre supersupersuperlativ der werbung dreht – es sei sicherer. aber der wirkliche grund dafür wird klar, wenn man weiß, dass die firma paypal ebay gehört: ebay versucht anscheinend so, nicht nur an den verkaufsprovisionen, sondern auch noch an der zahlung zu verdienen. fehlt nur noch, dass ebay ein eigenes logistikunternehmen gründet und seine verkäufer zwingen will, darüber die ware zu verschicken. daher mein zweiter tipp für neue ebay-mitglieder: erstmal schön fünfzig sachen kaufen und dann mit dem verkaufen anfangen, dann muss man paypal nicht mehr als zahlungsmethode angeben.

das alles geht mir durch den kopf, wenn ich auf meine bahn warte. deshalb steht mein lange gefasster entschluss so fest wie noch nie: ich werde mich nicht bei paypal anmelden. you’re not my pal, eh!

UPDATE: hier gibts Fotos!

leistungsschutzrecht- wozu eigentlich? zusammenfassung der debatte vom 16.11.2009

gestern abend fand die diskussion zum geplanten leistungsschutzrecht für verlage im ifm statt, zu der axel springer konzerngeschäftsführer christoph keese, irights.info gründer matthias spielkamp und netzpolitik.org betreiber markus beckedahl zum diskutieren eingeladen waren.

da ich mich in den letzten monaten ausführlich mit dem urheberrecht beschäftigt habe, weil ich heute in meiner abschlussprüfung im fach publizistik darüber reden werde, dachte ich mir, was kann es inspirierenderes geben als zu hören, wie die experten über das thema sprechen.

die diskussionsrunde, so mein eindruck, spiegelte dann auch schön die generelle debatte zum thema urheberrechtsnovellierungen wieder, so wie ich sie in der literatur wahrgenommen habe. alle drei interessenvertreter waren im raum: ein paar frei journalisten (unter anderem eben herr spielkamp), vertreter vom axel-springer-verlag und der rest, der im urheberrecht als „nutzer“ zusammengefasst und wohl von herrn beckedahl vertreten werden sollte, wie er selbst vermutete. diese drei interessengruppen nehmen in der aktuellen urheberrechtsdebatte aber unterschiedliche machtpositionen ein, was sowohl in der sitzverteilung im saal als auch in den redebeiträgen sichtbar wurde. der gemeine blogger saß in der zweiten reihe, wahrscheinlich ging es den anderen so wie mir – wir fühlten uns dort einfach wohler, auch wenn es saft, cola, wasser und kekse nur für die herren und damen in der ersten reihe am tisch gab. der nachteil dieser sitzverteilung war nur, dass wortmeldungen teilweise übersehen wurden oder es gefühlte 15 minuten dauerte, bis jemand aus der hinteren reihe seine gedanken äußern durfte, unter anderem auch weil ein tischsitzer in der ersten reihe mit einer aussage das wort an sich riss, die in etwa dieser entprach: „ich geb das mikrofon jetzt mal nicht weiter sondern rede selber, weil ich es grad in der hand habe“. ein schwerer fall von mikrofon-gatekeeperitis und eine darstellung der aktuellen urheberrechtsdebatte: der nutzer hat es schwer gehört zu werden, während die verwerter über vergütungsmöglichkeiten debattieren. diese konstellation war wohl auch der grund, warum gegen die forderung, dass urheberrecht müsse ja noch viel mehr ausgeweitet werden, erfasse also noch vielzuwenig nutzungsarten, kaum protestiert werden konnte – außer von herrn spielkamp, der meiner meinung nach sehr souverän denkanstöße geben konnte.

und nun zum inhalt, was habe ich also gelernt aus der gestrigen diskussion?

erst mal fand ich es – entgegen meiner ausführungen oben – gut, dass herr keese als vertreter der verlage ordentlich zeit hatte, zu wort zu kommen. das leistungsschutzrecht befindet sich noch in einem extremen frühstadium der entwicklung – so früh, das eben, wie er selbst auch gesagt hat, noch nicht mal ein konkreter entwurf vorliegt. in diesem stadium macht es sinn, denjenigen, der für ein solches gesetz plädiert, ausführen zu lassen, was genau er sich davon erwartet und was er erreichen möchte. leider ist das wie zu erwarten nicht ganz klar geworden. herr keese sprach davon, dass die gewerbliche nutzung von inhalten unter das leistungsschutzrecht fallen solle, und nannte das beispiel eines zahnarztes, der mit einem artikel, z.b. von welt.de, kunden informieren wolle. mal ganz davon abgesehen, dass das urheberrecht in einem solchen fall genügend möglichkeiten bietet, eine solche handlung zu untersagen, bei genauem nachfragen wurde herr keese unsicher. es stellte sich nämlich die frage, wie genau er gewerbliche nutzung definieren wolle: muss sie einem kommerziellen zweck dienen oder geht es darum, ob sie in einem gewerblichen rahmen stattfindet, also zum beispiel auf einem dienstcomputer. wenn ich mich recht erinnere lautete die nachfrage konkret: wenn ich privat meinem kollegen von meinem arbeitsrechner aus einen link zu einem artikel der welt schicke, und fünf minuten später schickt ein anderer angestellter, dessen aufgabe es ist, arbeitsrelevante links zusammen zu stellen und zu verschicken, den selben link an die kollegen, wie will herr keese dann nachweisen, welche dieser beiden nutzungen gewerblich ist und welche nicht. und ist in diesem fall auch das versenden eines links eine urheberrechtlich relevante handlung?

am anfang der diskussion plädierte nämlich auch herr keese dafür, dass der link frei bleibenmüsse, nach diesr frage war er sich da gar nicht mehr so sicher.

und daran sehen wir den interessenunterschied zwischen verwertern und urhebern und nutzern: der verwerter allgemein, ich möchte hier auf keinen fall herrn keese direkt meinen, hat erstmal ein augenscheinlich begründetes interesse daran, beteiligt zu werden, wenn andere mit seinen inhalten geld verdienen, wie zum beispiel google, das texte (oder textteile) des verlages anzeigt und daneben werbung plaziert. das ärgert den verwerter und er fängt an darüber nachzudenken, wie er von diesen einnahmen etwas abbekommen kann. und da liegt der knackpunkt, denn wenn einmal eine handlung juristisch griffig formuliert ist („gewerbliche nutzung von texten“), dann ergeben sich auf einmal noch eine menge andere nutzungsmöglichkeiten, die auch darunter fallen könnten. und überall sieht der verwerter geld, geld das ihm in seinen bilanzen fehlt und das er gern verdienen möchte.

und dann geschieht genau das, was auch in einer wortmeldung zur sprache kam: der verwerter – in diesem fall wurde direkt herr keese angesprochen – macht sich unbeliebt, weil er anscheinend nicht selbst an einem bezahlmodell arbeitet sondern scheinbar passiv bleibt und ein neues gesetz fordert, dessen nutzen für die anderen interessengruppen nicht ersichtlich wird. und so kam dann auch mehrfach der vorschlag, springer solle doch seinen content im internet verkaufen anstatt verlorene einnahmen zu beklagen.

der unterschied zwischen leistungsschutzrecht und paid content liegt nämlich in der wahrnehmung dieser beiden systeme. beide machen nichts anderes, als für den zugang zu werken eine vergütung zu verlangen. bei paid content modellen muss jeder zahlen, der den text lesen will. zusätzlich kann man noch drm mit reinpacken und in den agbs nutzungsbedingungen festlegen wie „darf nur dreimal gelesen werden“, „darf nicht ausgedruckt oder verschickt werden“. beim leistungsschutzrecht soll der zugang vordergründig erstmal erhalten bleiben – die vergütung machen dann die firmen unter sich aus – der axel-springer-verlag und der oben genannte zahnarzt beispielsweise. paradox scheint, dass das erste modell die nutzungsmöglichkeiten für den privaten nutzer scheinbar viel stärker einschränkt, jedoch allgemein zustimmung findet. während der private nutzer von zweiten erstmal nicht betroffen zu sein scheint, stößt das modell leistungsschutzrecht dennoch auf (berechtigte) kritik, die von beckedahl und spielkamp auch geäußert wurde: die frage ist, was hat der nutzer davon, und was der journalist? eine frage, die ganz und gar nicht beantwortet wurde. was vorher nur ein diffuser eindruck war, der zu erster kritik am leistungsschutzrecht führte, nämlich dass es keinem anderen zweck diene, als das verlage damit geld verdienen, wurde in der diskussion mehr oder weniger bestätigt oder zugegeben: ja, wir brauchen das leistungsschutzrecht, weil wir gerade verluste einfahren und unsere geschäftsmodelle versagen.

und wo bleibt bei diesem gesetz der nutzer? urheberrechtsnovellierungen, die die position der industrie gegenüber den anderen interessenvertretern stärken, gab es in den letzten jahren schon einige. wer will kann ja die zusammenfassungen auf irights.info nachlesen. ein konsens der novellierungen ist: die rechte der nutzer sind bei der nutzung digitaler werke strengeren regelungen unterworfen als das bei analogen werken der fall ist. das leistungsschutzrecht zielt in die selbe kerbe. und auch bei der diskussion gestern abend war das so: die interessen der nutzer, die symbolisch in der zweiten reihe saßen, konnten einfach nicht genug geäußert werden. die konkrete kritik, die angebracht wurde, wird den verlagsvertretern im endeffekt nur nutzen. herr keese wird sich jetzt gut überlegen, wie er die gegen das leistungsschutzrecht vorgebrachten argumente demnächst entkräften kann. aber ansonsten habe ich nicht das gefühl, dass die debatte uns irgendwie weiter gebracht hat.

ddr = drm (?)

ich beklage mich ja gerne über immer gleiche klischeehafte „nachrichten“ wie „in der ddr gab es nichts zu kaufen“ – ein hinweis, der anscheinend bei jedem spiegel einestages artikel zur irgendeinem aspekt des ddr-lebens nicht fehlen darf – wahrscheinlich, um das gewissen zu beruhigen, man habe im x-und-y-sten artikel zu „volkeigenenen models/speisen/taschenrechnern/fkk-besuchern“ ja kritisch berichtet und die ddr nicht verherrlicht.

daher bin immer auf der suche nach neuen augen-öffnenden ansichten über das leben in der ddr, die nicht dem einestages-einheitsbrei entsprechen. und nun habe ich zufällig diesen filmentdeckt„, in dem es eigentlich um etwas ganz anderes geht: technische schutzmaßnahmen. vom laien auch kopierschutz genannt, können technische schutzmaßnahmen, die allgemein mit drm abgekürzt werden (kurz für digitales rechtemanagment), noch viel mehr als nur das kopieren von digitalen werken verhindern. was firmen sonst noch mit drm so alles beschränken („schützen“) können, darum gehts in diesem beitrag. und um zu erläutern, warum drm schlecht für den nutzer ist, wird es mit den eingeschränkten freiheitsrechten der ddr verglichen.

wie lässt sich diese analogie erklären? ob da ein redakteur der sendung in den letzten wochen auch zuviel mauerfall-tv gucken musste? auf jeden fall wirft der umkehrschluss, die ddr hätte die menschen eingeschränkt so wie es heute das drm tut, einige interessante facetten auf. mein erster impuls: warum nicht die analogie nutzen, um den vielerwähnten digital natives, die keine ahnung von der ddr haben, weil sie zu jung dafür sind, mal zu erklären, was das eigentlich war, die ddr! man lernt ja angeblich am besten, indem neues wissen an schon vorhandenes angeknüpft wird. fairplay = sowjetpanzer? automatisches update = zwangskollektivierung? steve jobs = stalin? gewagte thesen, aber warum nicht?

netzneutralität

bei netzpolitik.org findet sich ein artikel, der logisch erklärt, was netzneutralität ist und einleuchtend darstellt, warum sie so wichtig ist. wurde geschrieben, um verbreitet zu werden, also bitteschön:

Auf EU-Ebene geht die Debatte um das Telekom-Paket in entscheidende Verlängerung der dritten Lesung. Zusammen mit La Quadrature du Net aus Frankreich starten wir die finale Runde für ein EU-weites Lobbying zum Erhalt der Netzneutralität und gegen Internetsperrungen. Dies ist eine Übersetzung eines Aufschlages von La Quadrature du Net: It is crucial to save Net Neutrality!

Es ist wichtig, die Netzneutralität zu erhalten

„Netzneutralität“ – dieses leicht obskure wie auch simple Konzept ist die Wurzel für die Entwicklung des Internets in der Form, wie wir es kennen. Der digitale Bereich, in dem wir leben und arbeiten, garantiert Wettbewerb, Innovation und viele Grundfreiheiten. Bis vor kurzen war Netzneutralität aus technischer und wirtschaftlicher Sicht nur eine Leitlinie. Seit neustem jedoch bedrohen Netzbetreiber dieses ungeschriebene Prinzip, weil sie in der ungleichen Behandlung von Information wirtschaftliche Vorteile sehen, die durch ihre Netzwerke geleitetet werden. Daher ist es wichtig, die dritte Lesung der „Telekom-Paket“-Richtlinien als eine einmalige Gelegenheit zu begreifen, um wichtige Maßnahmen für ein freies, offenes und innovatives Internet innerhalb der EU durchzusetzen.

Was ist Netzneutralität?

Wenn ein Brief verschicken wird, so können wir mit Recht davon ausgehen, dass der Postdienst diesen Brief nicht öffnet, um abhängig vom Inhalt oder Absender zu entscheiden, was damit passieren soll. Er wird nur dafür bezahlt, den besagten Brief zu übermitteln, sonst nichts. Man bezeichnet daher unsere heutiges Postsystem als neutral. Dies gilt gleichermaßen für das Internet: Wenn alles gleich behandelt wird, bezüglich des Absenders, Empfängers oder dem Informationinhaltes, dann ist das Internet neutral. Der Netzbetreiber darf weder darüber bestimmen, welche Dienste oder Programme genutzt werden dürfen, noch darf er bestimmte Informationen bevorzugt gegenüber anderen Informationsströmen behandeln. Dank diesem Prinzip hat jeder auf der Welt, unabhängig vom Netzbetreiber, Zugang zu ein und dem selben Internet.

Warum brauchen wir Netzneutralität?

1. Wettbewerb:

Wenn ein Internetdienstanbieter die Netzneutralität von Netzwerken verletzt, so kann er ganz einfach seine eigenen Dienste bevorzugt gegenüber seinen Mitstreitern behandeln: In Frankreich und Deutschland zum Beispiel verbieten die größten Netzbetreiber die Nutzung ihres sogenannten „Mobilen Internets“ für Voice-Over-IP-Software (einschließlich Skype). Damit zwingen sie ihre Nutzer die teureren Telefontarife für lokale und internationale Gespräche zu benutzen. Der Nutzer hat keine Möglichkeit zu einem anderen Netzbetreiber zu wechseln, weil nämlich die großen Netzbetreiber alle die gleichen Geschäftspolitik betreiben. Diese Praktiken sind stark wettbewerbshemmend und beeinträchtigen den Kunden, das wirtschaftliche Wachstum und die Innovationskraft.

2. Innovation:

Bisweilen ist das Internet ein Produkt der Internetnutzer. „Zwei Typen in einer Garage“ bauten Myriaden von mikroskopischen Projekten auf oder gründeten Unternehmen, die sich bald als „the next big thing“ herausstellten. Google, Wikipedia, Skype, eBay, Bittorrent, Twitter und viele weitere essentielle Bestandteile des heutigen Internets wurden innerhalb weniger Monate nach ihrer Erschaffung weltweit massenhaft genutzt. Diese Innovation ohne Erlaubnis ist stimulierend und gesund. Die ganze Wirtschaft profitiert davon. Was wäre, wenn der nächste innovative Erfinder jeden Netzbetreiber fragen müsste, ob er die Netze benutzen darf oder einen Beitrag für eine normale Behandlung seiner Datenflüsse bezahlen muss? Denn ein langsamer Datenverkehr würde seine Erfindung hinfällig machen. Einige Netzbetreiber träumen von solch einer Situation, in der sie re-zentralisieren und das Netz kontrollieren können.

3. Grundrechte und Freiheit:

„Artikel 11 der Bürger- und Menschenrechtserklärung aus dem Jahre 1789 proklamiert: ‘Die freie Äußerung von Meinungen und Gedanken ist eines der kostbarsten Menschenrechte; jeder Bürger kann also frei reden, schreiben und drucken, vorbehaltlich seiner Verantwortlichkeit für den Missbrauch dieser Freiheit in den durch das Gesetz bestimmten Fällen.’“

Heute impliziert die freie Äußerung von Meinungen und Gedanken in Anbetracht der generellen Entwicklung öffentlicher Kommunikation im Internet einen freien Zugang zu den Internetdiensten. Das Verfassungsgericht, die höchste richterliche Instanz in Frankreich, veröffentlichte diese Erklärung, und bestätigten damit die Aussagen, die das Europäische Parlament in verschiedenen Gelegenheiten zum Ausdruck gebracht hat.

Das Internet ist ein wichtiges Instrument, um die freie Äußerung von Meinungen und Gedanken auszuüben. Dies ist wiederum wichtig für das richtige Funktionieren unserer Demokratie. Blogs, Mikro-Blogs, soziale Netzwerke und Chats stellen Möglichkeiten dar, um an der öffentlichen Debatte teilzunehmen. In einer Demokratie ist es nur den Richtern gestattet, die Grundrechte einzuschränken, so z.B. die Redefreiheit. Was wäre, wenn die Kontrolle dieser neuen Instrumente an Unternehmen weitergegeben wird, die rein aus Profit-Interesse handeln?

Warum ist Netzneutralität ist in Gefahr?

Das Internet wächst beständig. Bis jetzt war es so, dass sobald die Datenleitungen ein gewisses Limit erreicht haben, die Netzbetreiber in der Konsequenz weiter in Bandbreite investiert und das Potential der globalen Infrastrukturen, also das Internet, vergrößert haben. Mit den neuen lukrativen und wettbewerbshemmenden Praktiken können Netzbetreiber zu einem neuen Geschäftsmodell übergehen: Mehr Investitionen in die Kontrolle von Datenströmen und dafür weniger Investitionen für die Verbesserung der Netzwerke. Dieses Modell würde perfekte Bedingungen für die Selbstrechtfertigung dieser Politik liefern: „Das Internet ist so langsam geworden, so dass wir gezwungen sind, Inhalte, Dienste und Programme zu kontrollieren und zu priorisieren, dessen Inhaber bereit sind, diese Mehrkosten zu bezahlen.“ Diese Argumente wie auch die Drohung vom „Ende des Internet“ sind benutzt worden, um Mitglieder des Europäischen Parlaments davon zu überzeugen, in der zweiten Lesung des Telekom-Paketes Netzneutralität zu streichen, ohne jedoch einer technischen Realität gegenüber zu stehen. Nach wie vor erlauben günstigere Bandbreite und ein vernünftiges Netzwerkmanagament das Wachstum von Netzwerken, basierend auf strukturellen Investitionen.

Wie wir Netzneutralität schützen können:

Bei der Revision des „Telekom-Paketes“, welcher den Telekommunikationsmarkt in der EU regulieren soll, betreibt der US-Netzbetreiber AT&T eine heftige Kampagne gegen die Netzneutralität. Sie waren damit sehr erfolgreich und erreichten, dass viele Gesetzesänderungen, die ihren Wünschen entsprachen, in der zweiten Lesung eine Mehrheit fanden. Doch ein Änderungsantrag, der die Grundrechte und Freiheiten der Nutzer schützt, blockiert momentan das Telekom-Paket als Ganzes. Es handelt sich um den Änderungsantrag 138. Das Paket wird sehr wahrscheinlich in einer dritten und letzten Lesung im Herbst nochmal behandelt werden. Während einer Beratungsphase werden das Europäische Parlament und der EU-Rat über die einzelnen Änderungen im Text verhandeln. Die europäischen Bürger werden dann eine entscheidende Möglichkeit haben, auf diese Debatte Einfluss zu nehmen, um ihre Rechte und das Internet zu schützen:

    Ruf deine gewählten EU-Abgeordneten an und informiere sie über die große Bedeutung der Erhaltung von Netzneutralität. Frage sie auch, ob du andere Kollegen ihrer Partei oder Fraktion beraten kannst.
    Sobald auf EU-Ebene der Vermittlungsausschuss aufgestellt ist, muss sichergestellt werden, dass alle Mitglieder vollkommen informiert sind und sie sich im Prinzip für die Erhaltung von Netzneutralität einsetzen werden.
    Spreche, blogge und twitter darüber. Man kann auch Journalisten ansprechen und über das Thema informieren.
    Wenn dein Netzbetreiber gegen die Prinzipien der Netzneutralität verstößt, versuche seine Praktiken öffentlich zu denunzieren, bevor du zu einem anderen Netzbetreiber wechselst.
    Folge den angehenden Kampagnen für weitere Ratschläge zur aktiven Beteiligung.

Wenn wir jetzt nicht handeln, könnten wenige Netzbetreiber die Kontrolle über das ganze Internet erlangen und diese fantastische Erfindung, die das Teilen von menschlichen Wissen seit dem Druckmedien ermöglicht, in ihren Traum von einem „Geldesel“ umwandeln. Sollten sie erfolgreich sein bei der Durchsetzung vom „Fernsehen 2.0“, dann könnten Wettbewerb, Innovation und fundamentale Freiheiten ihrer Kontrolle unterliegen und als eine utopische Idee der Vergangenheit angehören.

Macht mit!

offline-arbeit abwählen

ihnen geht die offline-arbeit unserer offline-politik auf die nerven? jetzt können sie diese noch vor den bundestagswahlen abwählen. so einfach gehts:

offline arbeiten

mehr sicherheit beim surfen

der internetverkehr wird beschildert:

Quelle: Titanic Magazin

Quelle: Titanic Magazin

hier gibts das bild in groß

kleine blogschau

normalerweise mag ichs ja nicht, wenn blogs nur auf andere sachen verlinken ohne selber irgendwelchen inhalt dazu zu bieten. aber heute mache ich selber mal eine kleine blogschau, weil so ein tag war, an dem ich lauter interessante sachen gelesen habe.

den anfang macht diese kolumne von tim renner, ex universal vorstandsvorsitzender und jetzt chef von motor.fm, berliner radiosender.

ihr findet darin: renners einschätzung von sinn und zweck der popkomm, eine direkte abrechnung mit dem porporz der musikindustrie, eine indirekte aufforderung zu mehr anarchie im musikgeschäft, eine meines erachtens zu schwammige beschreibung seines entwurfes für ein gegenkonzept zur popkomm namens all together now und ein hässliches foto von dieter gorny. all together now ist übrigens ein song der liverpooler band the farm, und als solcher eine berüchtigte englische fussballhymne.

in seinem spreeblick-universum macht sich johnny häusler, anscheinend die ereignisse rund um zensursula resümierend, gedanken über die freiheit der information im internet und im allgemeinen.

ihr findet darin: illustre/illustrierende beispiele für den fragwürdigen oder besonderen umgang mit sensiblen fotos, eine denkanregung zum graustufen zwischen scharz und weiß erkennen und ein foto, das man getrost einer berliner ethik-klasse (also allen, haha) als klausurfrage vorlegen kann.

in der taz kann man heute ein interview mit einer berliner sozialarbeiterin lesen, die seit 20 jahren prostituierte berät und betreut.

ihr findet darin: konkrete antworten zu fragen wie hartz vier für prostituierte, eine genauw zahl, wie viele der frauen sich freiwillig prostituieren und kein foto mit nackten titten drauf.

da ich nicht zu den tazlern gehöre, geb ichs zu: ich kam darauf über den mädchenblog.

auf der webseite von gesine schwan, die ihre für anderswo geschriebenen texte auch auf ihre seite stellt (hat wahrscheinlich keinen total-buyout-vertrag mit den zeitungsverlagen), gibt es einen text aus der zeit, der sich mit der debatte um den unrechtsstaat ddr auseinandersetzt.

ihr findet darin: sag ich nicht, lest selbst, ist sehr interessant. was ein total-buyout-vertrag ist, erklär ich das nächste mal, falls mich wer drum bittet, ja?!

und zum schluß, wie bei einer echten tageszeitung, ein comic. ihr findet darin: ein beispiel dafür, wie etwas (jetzt gerade) total aktuell wirken kann, obwohl es gar keinen bezug auf ein konkretes ereignis nimmt, eine kritische auseinandersetzung mit „wir unterbrechen unser programm für eine aktuelle live-berichtersattung aus besonderem anlass“-tv-journalismus und von mir den hinweis: man nennt so etwas „pseudo-ereignis“.

und nun die lotto-vorhersage für morgen, den 30.06.2009…

Michael Jacksons Tod im web2.0

heute früh bemerkte ein geliebter nahestehender mensch bei der zeitungslektüre schlau: Michael Jacksons Tod ist der erste tod einer ikone, über den man nicht nur in den zeitungen lesen kann.

als Lady Di 1997 starb, gab es zwar schon das internet, aber den begriff web2.0 kannte keiner, und die damit verbundenen charakteristika auch nicht. bürgerjournalismus gab es nur handgemacht auf papier, weblogs und twitter waren unbeschriebene blätter, selbst handies waren unpopulär, weil globig und teuer, smse wunrden kaum geschrieben. Michael Jackson ist der erste Star, der im informationszeitalter starb. neben zig blogeinträgen, kurznachrichten und twittereien zum thema gibt es auch ein paar gute texte, die sich mit dem Phänomen dahinter beschäftigen. xifan yang beschreibt auf jetzt.de, welche rolle die neuen medien für sie bei bekanntmachung und verbreitung des ereignisses spielten. wunderbar deutlich zeigt ahnungslos.ch statistiken und tag clouds zum thema. da wird unter anderem klar, warum man bürgerjournalismus nachsagt, er zeige die interessen der masse (der internetnutzer) deutlicher als traditionelle medienberichte. In den google hot trends taucht auf platz 22 „aaliyah death date“ auf. es könnte sein, dass viele menschen beim diskutieren des themas sich an den plötzlichen tod der r’n’b sängerin Aaliyah (sie kam bei einem flugzeugabsturz ums leben) vor 8 jahren erinnert haben. hierzulande ist Aaliyah glaube ich nicht sehr bekannt, in den usa ist das anders. zu ihrer zeit gab es noch halbsweg vernünftiges mtv, und damalshabe ich es auch manchmal noch geschaut. mein persönlicher eindruck damals war, dass sie schon so eine art von ikone für das schwarze amerika war, zumindest wurde nach ihren tod öffentlich und offen getrauert, das wurde in tributes bei mtv-awards und in interviews mit anderen künstlern deutlich. es ist also vielleicht gar nicht so überraschend, dass viele leute an ihren tod erinnert wurden. auf platz 15 der suchanfragen geht es um Elvis‚ tod. professionellen journalisten wird im zusammenhang mit bürgerjournalismus oft vorgeworfen, sie würden ihr publikum nicht kennen, wüssten nicht was es bewegt. Elvis mögen viele redakteure in ihren nachrichtenartikel oder fernsehbeiträgen zu Jacksons tod erwähnt haben. ob Aaliyah auch vorkam, möchte ich bezweifeln.

doch auch wenn nicht jeder internetnutzer einen blog führt oder über seine gefühle twittern mag, also produzent von informationenist, fast alle tun weiterhin eins: konsumieren. und auch damit lassen sich statistiken zu einstellungen generieren. bei gulli steht zusammengefasst, wie und wo Michael Jacksons Platten posthum die Charts stürmen. Auch das ist eine Art, gesellschaftliche Relevanz zu messen.

ruhe im postfach!

twitter magnetboard

twitter magnetboard

zu deutsch: bitte bringt eure artikel und auseinandersetzungen zum thema twitter hier an und hört auf, unsere mailboxen damit zuzuspammen. ich gebe euch hier dafür sogar ein paar magneten. vielen dank!

gefunden auf www.passiveaggressivenotes.com

suche: partei für alle lebenslagen

wer übrigens noch nicht weiß, welche partei er zur europawahl am 07.juni wählen soll, beim wahl-o-mat kann man seine meinung zu 38 thesen angeben, und diese dann mit den forderungen der parteien vergleichen. fast wie bei einer partnerbörse – auf das man die partei finde, die zu einem passt!

internetsperren update

die online petition gegen internetsperren hat nach wenigen tagen am letzten freitag (08.05.09) die erforderliche mindestzahl von 50.000 unterschreibern erreicht. das ist rekord. jetzt kann die petentin franziska heine ihr anliegen vor dem bundestag darlegen. der aktuelle stand liegt bei etwa 78.000. das bedeutet, dass sich nach erreichen der kritischen masse die zahl der unterzeichner langsamer zugenommen hat. auch wenn jetzt auch offline-medien darüber berichten, spricht nichts dagegen, weiter zu unterschreiben. jede stimme ist ein zeichen, auch wenn wirtschaftsminister von guttenberg alle unterzeichner als unterstützer von kinderpornographie ansieht. ich verlinke hier nochmal zu zwei texten zu dem thema, der erste beschäftigt sich mit technischen aspekten, der zweite beleuchtet das thema sehr ausführlich aus unterschiedlichen blickwinkeln. sogar die ganze bundestagdebatte zum thema kann man sich ansehen (ich hatte dafür keine zeit gefunden).

es stellt sich mir bei der petition die frage, ob aus der zahl all diese leute ausgezählt wurden, die zwar unterschrieben, aber keine sinnvollen daten angegeben haben. was nützt es, die petition zwar zu unterschreiben, aber als namen max mustermann, will freisein, oder keine namen anzugeben?

ps: für diejenigen, die es ernst meinen: es lohnt sich, auch mal anzuschauen, was sonst noch so für petitionen eingereicht wurden. für musiker oder auch anderweitig web2.0-interessierte wäre vielleicht auch noch diese hier interessant?

ekel-liste update

die ekel-liste pankower restaurants wurde mit fotos geupdatet. das wollt ihr nicht sehen, klickt es aber bestimmt trotzdem an 😉