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neues vom mustek

in einem akt der befreiung habe ich ihn einfach weggeschmissen. und beschlossen, dass ich keinen mp3-player brauche. und du auch nicht, lieber verwirrter suchender, den es auf der suche nach rat und tat zum thema hierher verschlagen hat! du brauchst den mustek nicht, und auch keinen anderen mp3-player. kriegt man nur pilze in den ohren von! und wird vorzeitig taub. und gibt nicht acht im straßenverkehr.

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eins, zwei, mp3

da unglaublich (masssssig, waaaaahnsinnig viele, huuuunderte von tauuuuusenden) suchanfragen zum mustek v200b auf meiner seite landen, möchte ich jetzt mal service bieten und kurz schreiben, was mir mein mp3-player bis jetzt so gebracht hat. die antwort kommt prompt: nicht viel gutes, ehrlich gesagt. als erstes muss ich zugeben, dass ich ihn ja doch nicht genutzt habe, um inhaltlich wertvolle und intellektuell hochwertige podcasts zu hören, sondern – man ahnt es – für musik. mit den podcasts hatte ich schlicht das problem, dass der mp3-player nicht laut genug gestellt werden kann – beim fahrrad fahren war es manchmal schwer, dem gesprochenen text zu folgen.

also stattdessen musik, was ja auch ganz schön ist. beim rad fahren im sommer hat sich schon so manche platte des jahres in meinen gehörgang gebrannt. aber beim musik hören unterscheidet sich die mp3-player nutzung ganz deutlich als beim podcast hören, und da liegt das problem. nen podcast macht man an, und dann läuft der ne dreiviertel stunde durch. player an, in die tasche und es geht los, und dann kann man das ding in ruhe lassen.

beim musik hören ist es dagegen so: man hat da viele musik auf dem player. die will man hören. manchmal ein album einer bestimmten band, meistens aber (zumindest bin ich so) alles durcheinander, also im random oder shuffle. da kommen wir zum ersten problem: wenn man die albenordner auf den mustek zieht, und die lieder sind in den einzelnen ordnern, dann spielt der mustek nicht ALLE lieder im shuffle. ich hing also heute im ordner travis – the boy with no name fest und kriegte immer nur lieder aus dem album zu hören, obwohl ich auf die anderen sachen auch bock hatte. außerdem kam ich über die menuführung partout nicht aus dem ordner raus, um mal einen anderen anmachen zu können. jetzt habe ich alle ordner gelöscht, die mp3s sind lose und ungeordnet auf dem player.

kommen wir zu bedienbarkeit. dazu als erstes: dieses modusrädchen zum songs vorspielen, im menu navigieren etc. ist sehr zickig. manchmal reagiert es nicht. man kann es nach recht oder links drehen oder drücken, und je nachdem ob man das kurz oder lang macht erhält man völlig unterschiedliche funktionen. aber man muss schon sehr genau abschätzen, wie lang kurz oder lang ist – lässt man zu früh oder zu spät los funktioniert gar nichts. die navigation durchs menu finde ich nicht logisch – sie erschloss sich mir nur teilweise intuitiv, den rest musste ich im handbuch nachlesen. der kopfhörerstecker muss mit kraft reingesteckt werden, sonst stimmt die verbindung nicht richtig und alles ist viel zu leise. am kopfhörerkabel gibt es keine möglichkeit, zum nächsten track vorzudrücken – man muss immer erst den mp3-player aus der tasche holen, die tastensperre aufheben und weiter drücken – auf dem fahrrad sehr unpraktisch und für mich das größte manko. außerdem ist das kabel etwas kurz. einen clip am player (damit man ihn z.b. an der jacke feststecken kann) gibts auch nicht.

alles in allem ist der mustek v200b ziemlich nervig, aber jetzt hab ich ihn nunmal, und ich kann mich schon damit arrangieren. aber wenn ihr auf der suche seit, guckt nach was besserem! selbst mein p3-player im handy (speicherplatz reicht für etwa 10-15 lieder) kann mehr.

mein erster mp3-player

yes, es ist zweitausend und acht, das jahr des ei-fohn, und ich hab ne gewisse affinität zu neuen medien. trotzdem habe ich mir heute meinen allerersten mp3-player gekauft, und zwar ein besonders billiges ding der marke mustek v200b. hier seht ihr ihn, noch jungfräulich in sein zellophan-verhüterli gepackt. gleich reiß ich das auf und probier den aus. der ist auch noch nicht mal für musik gedacht oder so. dafür bin ich schon zu web2.0. der gedanke war eher, dass ich im sommer, wenn ich mit dem fahrrad unterwegs bin, nicht mehr in der s-bahn lesen kann. deshalb sollen podcasts mein ersatz sein. wo ich die herbekomme, werde ich schon noch rausfinden, momentan befinden sich in meiner link-liste die bbc radio podcasts, dieses von de re:publica (jetzt bin ich noch so ein langweiliger blogger, der auf der jagd nach klicks dahin verlinkt) und the education podcast network. auf das mein gehirn auf die dreifache größe anschwillt, mindestens. aber nicht wegen den sich durch die kopfhörer im gehörgang einnistenden bakterien, bitte!